Leiden. Schaffen. Gedicht.

Süßer Schmerz in Leidenschaft. Hingabe in Liebe. Perfektion.
Süßer Schmerz der Leiden schafft. Kontrolle statt Liebe.

Der Eifer treibt uns in die Suche,
des Erklären-Festhalten-Definieren-Wollens.
Doch steckt in Reflexion, im Detail, der Teufel.
Ich fluche.
Ich flüchte in Wörter. In Süchte.

Selbstausdruck. Albernes Hilfskonstrukt, ums besser zu verstehen,
sich auszutauschen,
will nicht einsam zu vergehen.

Wir sind Liebe, doch steckt Schmerz immer darin.
Das herzlichste Drama erfüllt uns mit Sinn.

Ein Freudenfeuer brennt.
Ums Herz wirds mir warm.
Und doch ists eine Flamme.
Möglich. Gefährlich. Ich verbrenn mich gern dran.

Nicht die Liebe benötigt Kontrollen,
nur mein Selbstbild, meine Gedanken, meine Zweifel schaffen das Wollen.
Ist das Wollen nun gut oder schlecht?
Mein Feind, der mich trietzt,
oder mein Freund, der mir Neues zeigt?
Was ist echt?

Was mach ich draus, was will ich hier?
Die Frage stelle ich nicht dir.
Keine Antwort findet sich je auf Papier.

Wenn Liebe grenzenlos, ewig und frei.
Warum bringt sie jedesmal Kontrollsucht uns bei?
Um uns einzuengen und die Freiheit zu verhöhnen?
Ja. Die Angst gehört dazu.
Doch draus ergibt sich die Chance,
alles neu zu sehen und zu versöhnen.

Und so geht die Entscheidung, so oft verkannt,
mit der Liebe an der einen
und der Angst an der anderen Hand.

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